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Viel Spaß beim Lesen

15.01.2014
von: Danwood Danwood

Vom Wert der „Guten-Nacht-Geschichte“
Die Ergebnisse der Pisa-Studien zeigen es immer wieder – Um die Lesekompetenz vieler Kinder ist es schlecht bestellt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein Grund liegt sicherlich in der heutigen Medienflut, die den Reiz eines Buches untergehen lässt. Und so verwundert es nicht, dass Kinder immer weniger zum Buch greifen. Computerspiele, Internet, Fernsehen sind oft wichtiger. Doch genau hier lauert die Gefahr. Für die Entwicklung des Kindes ist gerade die Lesefertigkeit enorm wichtig für die Entwicklung des Kindes.
Die Freude am Lesen zu vermitteln, ist daher eine schöne und wichtige Aufgabe für Eltern. Mit einigen Tricks ist es ganz einfach, diese zu vermitteln.
Der Lesespaß kann nicht früh genug beginnen. Auch wenn Kinder noch nicht selbst lesen können, lässt sich das Interesse leicht wecken. Mit Bilderbüchern, die man sich gemeinsam anschaut, Text der von den Eltern vorgelesen wird oder der bewährten „Gute-Nacht-Geschichte“ nach dem Zubettgehen. Gerade dieses feste Leseritual am Abend schweißt überdies die Familie zusammen, bedeutet Ruhe und einen schönen Anschluss des Tages. Das Kind darf eine Geschichte aussuchen – zugleich wird die Fantasie beflügelt.
Schenken Sie Bücher
Schon Cicero sagte „Ein Haus ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele“. Sind diese in einem Haus nicht vorhanden, kann auch keine Lust am Lesen aufkommen. Daher ein Tipp: Schenken Sie zu jedem Fest ein Buch - zum Geburtstag, zu Weihnachten, zu Ostern oder zum Kindertag. Oder stöbern Sie mit Ihren Kindern ein paar Stunden durch ein Büchergeschäft, lassen Sie das Kind auswählen. Kaufen Sie selbst im Beisein der Kinder ein Buch für sich selbst und wirken damit selbst als Vorbild.
Ein selbstgebautes Bücherregal für Zuhause an einer Stelle aufgestellt, die alle problemlos erreichen können, lässt die Schätze gut aufbewahren und immer wieder zur Hand nehmen. Vielleicht lässt sich sogar eine kleine Leseecke einrichten, wo man gemütlich sitzen und schmökern kann und sich die Geschichten auch erzählen kann. Darüber hinaus bietet dies auch Rückzugsmöglichkeiten und kommt vielleicht dem Wunsch nach Ungestörtsein entgegen.
Ausleihen als Erlebnis und tolle Alternative zum Kauf
Fast jede Stadt oder Gemeinde verfügt heute über eine Bibliothek. Hier gibt es eine herrlich große Auswahl an Kinderbüchern. Zudem ist ein Bibliotheksausweise eine preiswerte Alternative zum Kauf und für jeden erschwinglich! Der Besuch der Bibliothek lässt Kinderaugen strahlen, in Ruhe können sie aussuchen, in Leseecken in die Bücher hineinlesen und immer wieder Neues entdecken. Zudem treffen die Kinder auf andere Jungen und Mädchen – der Austausch unter ihnen macht Freude und fördert den Lesereiz und die Kommunikationsfähigkeit der jüngsten Familienmitglieder. Die Regelmäßigkeit eines solchen Besuches hat schon aus so manchem „Lesefaulen“ eine echte „Leseratte“ gemacht. Übrigens: Ein wichtiger „Nebeneffekt“ des Lesens liegt in der Tatsache, dass sich auch die Schreibstärke Ihres Kindes verbessert! Vielleicht schlummert auch in Ihrem Kind ein kleines Schreibtalent für eigene Geschichten, die dann wiederum der ganzen Familie vorgelesen werden können.
Der amerikanische Chemieprofessor Charles W. Elliot brachte es einst auf den Punkt: Bücher sind die stillsten und beständigsten Freunde; sie sind die zugänglichsten und weisesten Ratgeber und die geduldigsten Lehrer.“ Wie recht er doch bis heute hat! Und daher wünschen wir allen viel Spaß beim Lesen.
Fotohinweis: Mit freundlicher Unterstützung von Simone-Peter_pixelio.de, S.-Hofschlaeger_pixelio.de, Xenia-Kehnen_pixelio.de

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